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Slavko Avsenik

Slavko Avsenik

Der ehemalige Profi-Skispringer Slavko Avsenik wurde zum Erfinder einer ganzen Musik-Gattung: der Oberkrainer-Musik, benannt nach der Region Oberkrain, einer Landschaft in Slowenien. Dort gibt es im Örtchen Begunje das im Familienbesitz befindliche Gasthaus "Pri Joževcu", in dem wöchentlich Auftritte bekannter Oberkrainergruppen stattfinden.


Slavko Avsenik vor dem Gasthaus

Das Geheimnis der "Oberkrainer- Musik" liegt in der im Vergleich zur slowenischen und alpenländischen Volksmusik allgemein, komplexeren Harmonik bis hin zu Harmoniefolgen, die aus dem Jazz kommen. Großen Anteil daran haben Arrangements von Slavkos Bruder und Oberkrainer-Mitglied Vilko.

Der bekannteste Oberkrainertitel und längst Evergreen ist das "Trompeten-Echo", das im Repertoire keiner Tanzkapelle fehlen darf und dem breiten Publikum als Erkennungsmelodie der ZDF Sendung "Lustige Musikanten", sowie als Titelmelodie für die ORF Sendung Musikantenstadl bekannt wurde.

Tourneen mit über 300 Auftritten am Stück führten Slavko Avsenik durch ganz Europa, teilweise auch zusammen mit Ernst Mosch und den Original Egerländer Musikanten.


Die Jungen Original Oberkrainer

1992 zog sich Slavko Avsenik aus dem aktiven Musikleben zurück und übergab die Stafette an das Ensemble "Gašperji", das sich seitdem als die offiziellen Nachfolger "Die Jungen Original Oberkrainer" nennt.
Die Kapelle ist gut gebucht, begleitete Karl Moik auf Musikantenstadl-Tournee quer durch Deutschland und gastierte bereits zweimal in den USA.
2004 bestätigten "Die Jungen Original Oberkrainer" mit ihrer DVD-Produktion „Junger Schwung aus Oberkrain“ den ihnen vorauseilenden Ruf und erlangten endgültig internationales Ansehen.


Slavko und Saso Avsenik Foto Mistel Musik

2009 tritt Slavkos Enkel Saso Avsenik (sprich "Sascho") in die Fußstapfen seines Großvaters, der ihm sein Akkordeon vermachte, und präsentiert seine erste CD "Musik im Blut" mit Kompositionen von Großvater Slavko.
Slavko Avsenik wurde für seine Verdienste mit der Hermann-Löns-Platinmedaille (1990), der Verleihung des Silbernen Sterns (1983), dem Orden der Freiheit der Republik Sloweniens (1999), sowie dem goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark (2010) ausgezeichnet. Sagenhafte 31 goldene Schallplatten, eine Platin-Schallplatte und eine Diamantene-Schallplatte hat Avsenik mit seiner Formation erhalten.

Slavko Avsenik ist am 2. Juli 2015 im Alter von 85 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Fans, Freunde und Wegbegleiter auf der ganzen Welt verabschieden sich mit einem schlichten, aus tiefem Herzen kommenden „Hvala lepa“. Danke, Slavko Avsenik.

Die offizielle Website von Slavko Avsenik:

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