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Vanessa Mai – "Regenbogen"

11. August 2017

Vanessa Mai Cover Regenbogen

In den vergangenen Jahren ging ihre Karriere durch die Decke – für Vanessa Mai aber kein Grund, stehenzubleiben. Ihr neues Album zielt noch weiter.

Bei Vanessa Mai ging es in den vergangenen Jahren Schlag auf Schlag: Zwei Alben als Sängerin von Wolkenfrei, dann die Besinnung auf den eigenen Namen, ein erstes Soloalbum, „DSDS“-Jurorin, „Let’s Dance“-Finalistin, ausverkaufte Konzerte, eine DVD-Produktion, Gold- und Platin-Auszeichnungen in mehreren Ländern und gar der Echo. Die 25-Jährige ist in den wenigen Jahren, nachdem im Juli 2013 die Wolkenfrei-Single „Jeans, T-Shirt und Freiheit“ erschien, von einem unfassbaren Erfolg zum nächsten geeilt. Blieb da überhaupt Zeit, als Künstlerin zu reifen und den entscheidenden nächsten Schritt zu gehen?

Vanessa Mai Foto Sandra Ludewig

Hört man den ersten Song des neuen Albums, „Regenbogen“, dem zweiten unter eigenem Namen, so ist man zunächst versucht, „nein“ zu sagen. Denn „Und wenn ich träum“ erinnert beim ersten Hören musikalisch an den ebenfalls von Dieter Bohlen geschriebenen Eröffnungssong des ersten Soloalbums, „Für dich“, den Hit „Ich sterb für dich“. Doch wenn man sich die Mühe macht, genauer hinzuhören, so kann man nicht umhin zu erkennen, dass sich eben doch sehr viel geändert hat.

Vanessa Mai Foto Sandra Ludewig

Denn das neue Album steht für einen neuen Sound, einen Neuanfang, ja eine neue Vanessa Mai. So wie sich Helene Fischer in den letzten Jahren mehr und mehr in Richtung Pop entwickelt hat, so ist auch Vanessa Mai zu neuen Ufern aufgebrochen. Doch bei ihr geht die Reise vor allem in Elektropop-Gefilde – manchmal knallig, manchmal minimalistisch. Auch wenn mit Stücken wie der R&B-angehauchten Nummer „Ich hätte niemals gedacht“ oder dem elegischen „Ich kann heute Nacht nicht schlafen“ einige wunderschöne Balladen auf der CD sind, so wäre es nicht verkehrt, das Album im Plattenregal unter „Dance“ einzuordnen.

Vanessa Mai Live Aus Berlin Foto Sandra Ludewig

So sind fast alle Songs extrem tanzbar – wobei Vanessa Mai und ihr Kreativteam weniger an den guten alten Tanztee, sondern vielmehr den Dancefloor im Club gedacht haben mögen. Entsprechend modern, sexy und zeitgemäß sind Sound, Arrangements und Produktion, für die neben Dieter Bohlen unter anderem auch Silverjam (Glasperlenspiel) verantwortlich zeichnen. Anders als bei so mancher Popschlager-Produktion, wo eine stumpf durchlaufende Bassdrum Tanzbarkeit erzeugen soll, wimmelt es auf „Regenbogen“ vor innovativen Klängen, raffinierten Ideen und überraschenden Wendungen.

Vanessa Mai Foto Sandra Ludewig

Auch Vanessa Mai hat sich noch stärker eingebracht als zuvor. So hat sie unter anderem bei der zweiten Single, „Nie wieder“, am Text mitgeschrieben und auch bei den anderen Texten dafür gesorgt, dass hier eine reifere Künstlerin zu hören ist. Beschrieben die Stücke auf den beiden Wolkfenfrei-Alben und teils auch auf „Für dich“ noch die unbeschwerten Freuden und das heiße Feuer der Liebe, so geht es jetzt vor allem um die Kraft der Liebe, das gegenseitige Vertrauen, das Glück in der Zweisamkeit und auch den Schmerz, wenn eine Liebe zu Ende geht.

Damit hat Vanessa Mai, wie sie selber sagt, einen „Paradigmenwechsel“ vollzogen – und diesen in mitreißende Musik gegossen. Mit einem starken Album wie diesem im Rücken kann und wird es nun weitergehen: Schlag auf Schlag.

Hier können Sie die CD „Regenbogen“ von Vanessa Mai direkt bestellen:


(Fotos Vanessa Mai: Sandra Ludewig)

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