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CD-Tipp der Woche Fernando Express - "Pretty Flamingo"
Nach dem Motto „Alles bleibt anders“ beglückwünschen wir die Truppe um Bandgründer Josef Eisenhut mit ihren neuen Produzenten Werner Schüler und Norbert Beierlein samt neuer Plattenfirma für ein wirklich gelungenes Stück Lebensfreude!
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Bruno Ferrara

Sylvia Bommes: "So muss das sein. Einen guten Rosé de Montepulciano mit einem echten, wahren Italiener trinken. Meine Damen und Herren, Bruno Ferrara. Grazie, sagt man ja so. Du bist doch ein echter Italiener, oder?"

Bruno Ferrara: "Ja, aus Neapel!"

Bommes: "Aus Neapel! Aber du wohnst seit vielen, vielen Jahren in Deutschland. B. Ferrara: Ja, so ist das. Mit 21 bin ich nach München gekommen. Sylvia: Nach München! B. Ferrara: Ja, da fühle ich mich unglaublich wohl. Sylvia: Wegen der Liebe? Oder wie kommt man einfach von Italien nach Deutschland? B. Ferrara: Eigentlich wollte ich meinen Bruder besuchen. Und nach dem Besuch hat es sich ein bisschen verzögert. Sylvia: Das heißt, du bist dann wirklich da geblieben? Weil du es einfach so schön fandest in München! B. Ferrara: Ja, kann man schon sagen, ja. Also mir hat es bestimmt gut gefallen. Sylvia: Ich sag erstmal „Salute“! B. Ferrara: Salute! Sylvia: Ein gutes Glas Wein. Gut, oder? Da können wir uns die ganze Flasche heute noch genehmigen! Wir haben viel Zeit, Bruno. Sag mal, aber du singst natürlich italienisch."

Ferrara: "Ja."

Bommes: "Das heißt deutsch, italienisch, deutsch, italienisch. So richtig kannst du dich nicht entscheiden. Wie war es denn bei der Fußball-WM 2006. Halbfinale Deutschland – Italien. Für wen hast du geschrien?"

Ferrara: "Ich habe gearbeitet, auch noch an dem Tag. Ich war in der Küche und habe dann immer rausgeschaut. Wir waren alle zusammen, viele Gäste, deutsche Gäste und auch Italiener."

Bommes: "Im Restaurant hast du das geschaut?"

Ferrara: "Ja. Aber klar, wir hatten ab und zu Pause. Wir mussten ein bisschen Fußball schauen. Ja, das war schon aufregend. Aber wir waren alle fröhlich."

Bommes: "Und Du warst für Italien?"

Ferrara: "Ja, aber ein bisschen ist mein Herz auch für Deutschland, muss ich sagen."

Bommes: "In einer Woche fängt eh die EM an. Wer gewinnt da?"

Ferrara: "Wer gewinnt? Wenn ich das wüsste, ich kann nur hoffen."

Bommes: "Du hoffst?"

Ferrara: "Ja, ich hoffe, Italien! Natürlich Italien. Aber wenn nicht, hoffe ich, dass, klar, dass Deutschland gewinnt."

Bommes: "„Amore Mio“ das ist deine Single. Ich mein ist klar, es geht um Amore, die Liebe. Erzähl noch ein bisschen aus deinem Song. Jeder kann kein Italienisch. Worum geht es da?"

Ferrara: "Es ist schon klar, dass es um die Liebe geht. Eigentlich um die gute Seite. Also eigentlich, Liebe sollte nur gute Seiten haben. Ja, wenn man von Liebe spricht, Amore, man denkt immer was Positives. Es sind Liebesfacetten. Es geht jetzt nicht direkt um eine persönliche…"

Bommes: "…Geschichte."

Ferrara: "Geschichte, ja."

Bommes: "Die Liebe als etwas Schönes, als etwas Fröhliches. Als ich diesen Song zum ersten Mal gehört habe, hab ich gedacht, das ist der Adriano Celentano. Ganz klar. Ist er aber nicht!"

Ferrara: "Habe ich schon oft gehört."

Bommes: "Ja, weil es ist wirklich so. Du hast so eine gnadenlos gute Stimme. Das ähnelt diesem guten Sänger wirklich sehr."

Ferrara: "Ja, ich mag ihn auch sehr gern. Das ist eine Ehre natürlich für mich, den Vergleich mit Adriano Celentano, mein Gott!"

Bommes: "Du hast ja schon als 13-Jähriger Songs geschrieben. Ging es da auch schon um die Liebe oder ging es um Fußball oder welche Themen hattest du da?"

Ferrara: "Also Liebe! Ich glaub, von Liebe sind überhaupt alle Lieder. Von was man spricht, Liebe ist immer da. Und da, ja, bestimmt, wahrscheinlich, auch die ersten Lieder. Ja, das war das Alter und man kennt die Mädchen und so, das war bestimmt so."

Bommes: "Und, du hast eine Lehre als Koch gemacht. Also ein italienischer, gutaussehender Mann, der singen und auch noch kochen kann. Dir müssten die Frauen ja zu Füßen liegen, oder?"

Ferrara (schaut suchend auf den Boden)

Bommes: "Ich leg mich hin!"

Ferrara: "Ja, so ist das. In Italien war ich in der Kochschule. In der Nähe von Neapel. Ja und danach ein paar Saisons in Italien. Und danach bin ich als Koch nach München dann."

Bommes: "Und hast in München gekocht für die Deutschen!"

Ferrara: "Genau, so ist das."

Bommes: "Hattest du da was Spezielles, hast du Pasta, Pizza gemacht oder gab es irgendwie so gehobene Küche?"

Ferrara: "Ja, Pizza, am Anfang habe ich die auch mal gemacht. Danach, in letzter Zeit, auch mal bisschen gehobene Küche. Ich denke, Küche, wenn sie gut ist, frisch, ist es immer gut. Ich koch auch noch gerne zuhause. Zurzeit bin ich aber ein bisschen unterwegs, dadurch habe ich eine Pause eingelegt."

Bommes: "Hast du eine Koch-Pause eingelegt. Und warum? Um uns diesen schönen Song zu singen, für die Damen natürlich in erster Linie, aber auch für die Herren."

Bommes: "Liebe Zuschauer, ein echter, ein wahrer Italiener an meiner Seite, hier in den Ohrwürmern, Bruno Ferrara, und er präsentiert seine erste Single „Amore Mio“ exklusiv bei uns als Videopremiere. Ich sage „erste Single“. Es ist tatsächlich deine erste Single die du raus gebracht hast, und sogar schon in den Charts gewesen. Also ein wirklicher Erfolg. Das ist doch ein Ohrwurm, Sie werden es gleich erleben. Was folgt? Hast du schon ein Album in Sicht?"

Ferrara: "Ja, wir haben schon Songs, also wir produzieren gerade. Und wir hoffen, dass bis Sommer, dass diese, für mich zumindest, tolle CD noch ein bisschen mehr Freude bringen wird, meinen Fans, den Leute halt."

Bommes: "Also dieser Song sprüht ja vor Flirten, vor Scharm. Geht das so weiter in deinem Album oder sind da auch Balladen drin oder was Rockiges?"

Ferrara: "Auch, also auch die Richtung. Es gibt auch ein bisschen Gipsy-Musik und ein paar Balladen, ja auch, dass man noch ein bisschen genießen kann, auch mehr was für die Liebe."

Bommes: "Eigentlich passt es nicht zu Dir, aber würdest du auch auf Deutsch singen?"

Ferrara: "Wer weiß, man kann nie wissen, was kommt. Also momentan fühl ich mich sehr wohl in meiner Sprache."

Bommes: "Ich glaube, man kann den Charme auch dann am besten in seiner eigenen Sprache rüber bringen, oder? Also wenn ich jetzt italienisch singen würde, würden mich wahrscheinlich die Leute nicht ganz für voll nehmen."

Ferrara: "Aber ich glaube, dass man auch lernen kann, in einer anderen Sprache. Es ist klar, ich bin Italiener und möchte Italiener bleiben und es ist für mich leichter, in italienisch zu singen und die Leute, ich hoffe, dass sie das spüren."

Bommes: "Weitere Informationen gib es dann auf deiner Homepage, oder?"

Ferrara: "Genau, www.brunoferrara.de!"

Bommes: "Ganz einfach. Und jetzt, liebe Zuschauer von Gute Laune TV, jetzt gibt es Bruno Ferrara mit seinem Videoclip „Amore Mio“. Möchtest du das selbst ankündigen?"

Ferrara: "Cari telespettatori, adesso i mio primo video in esclusiva „Amore mio“, grazie."

Bommes: "Dankeschön für´s Kommen!"

Ferrara: "Prego."

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