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Roberto Blanco

Roberto Blanco

Er ist ein Entertainer par excellence, denn er kann alles perfekt und zur gleichen Zeit: Singen, Tanzen und das Publikum dirigieren. Seine Auftritte gleichen einem Feuerwerk, das die Bühne in tausend Funken taucht. Roberto Blanco hat den Rhythmus kubanisch-karibischer Lebensfreude in die deutsche Unterhaltung eingebracht: "Ein bisschen Spaß muss sein"...

Und dieser Spaß begann am 7. Juni 1937. Als Sohn des kubanischen Folklore- und Varietékünstlers Alfonso Zerquera und dessen Frau Mercedes Blanco, erblickte Roberto Blanco in Tunis (Afrika) das Licht der Welt. In Beirut und Madrid aufgewachsen, musste er sein Leben ohne seine Mutter meistern – sie starb als er zwei Jahre alt war. Nach seinem Abitur studierte er Medizin, das jedoch nur für zwei Semester. Vielmehr keimte in ihm die Leidenschaft für etwas Künstlerisches auf – der Musik und der Schauspielerei.

Bevor jedoch die große Musikkarriere Einzug hielt, streckte Roberto Blanco Ende der 1950er seine Fühler in Richtung Schauspielerei aus. 1957 spielte er in dem Film „Der Stern von Afrika“ mit. Sein musikalischer Weg sollte aber nicht länger hinten anstehen: Er nahm an einem Nachwuchswettbewerb im Rahmen der Frankfurter Buchmesse teil, lies alle 1800 Bewerber hinter sich und ergatterte den Siegertitel. Mit Josephine Baker begann dann die angestrebte Gesangskarriere. 1958 sang er im deutschen Farbfilm den Schlager „Bühne frei für Marika“.

Mit den 1960er Jahren kamen die Termine und Angebote nur so herein geflattert: Es folgten mehrere Auftritte in verschiedenen Filmen wie "Alle Menschen werden Brüder" nach dem Roman von Johannes Mario Simmel, oder "Drei Männer im Schnee" nach Erich Kästner. Den Durchbruch als Sänger feierte er mit dem Sieg bei den Deutschen Schlager-Festspielen 1969 und seinem Kassenschlager „Heute so, morgen so“. Anknüpfend daran nahm er einige Schlagerplatten auf und erlebte 1972 mit den Titeln "Ein bisschen Spaß muss sein" (Komponist: Christian Bruhn) und "Der Puppenspieler von Mexiko" zwei seiner größten Erfolge.

Roberto Blanco

Die Gute-Laune-Maschine Roberto Blanco florierte mit seinen farbenfrohen Outfits zum populärsten deutschsprachigen Künstler. Als Dauergast in sämtlichen Musiksendungen des Fernsehens, darunter auch bei Dieter Thomas Heck in der "ZDF-Hitparade", erhielt er 1973 unter dem Titel "Heute so, morgen so" eine eigene TV-Show. Nach mehrfacher Bewerbung beim "Grand Prix de la Chanson", erreichte Roberto Blanco 1979 mit dem Titel "Samba si! Arbeit no!" den vierten Platz. 1980 wurde er mit der Spielshow "Noten für zwei" Nachfolger der von Rudi Carrell moderierten Show "Am laufenden Band". Die Sendung wurde 1982 nach vier Folgen auf eigenen Wunsch abgesetzt.

Weitere ARD-Sendungen waren "Roberto - Ein Abend mit Roberto Blanco" und "Musik ist meine Welt". 1986 stand Kuba auf seinem Reiseplan. Im darauffolgenden Jahr erhielt er dort als erster ausländischer Künstler einen eigenen Show-Block in der "Tropicana"-Revue in Havanna.

Im Kombipaket mit Tony Marshall trat er ab den 1990er Jahren auf. Mit zahlreichen Auftritten und ihrem größten gemeinsamen Hit "Resi bring Bier" sorgten die beiden für Stimmung. Der Fernsehsender MDR widmete ihm 1997 eine Jubiläumssendung, in der namhafte Prominente wie u.a. Peter Kraus auftraten. 1994 war Roberto Blanco auch als Produzent tätig. Neben seinen deutschsprachigen Alben veröffentlichte er das Album "Por tu amor" mit Songs in seiner spanischen Muttersprache und Musikern aus Südamerika.

Roberto Blanco bei B*Treff Stars, Talk, News

Roberto Blanco, Sänger, Entertainer, Schauspieler, Moderator und Star mit Herz.
In Til Schweigers Kinohit „1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“ aus dem Jahr 2008, spielt Roberto Blanco einen Kleinkriminellen im Mittelalter, der auch seinen Namen hat.
2011 sprach er in dem Film „Rio“ den Riesentukan Rafael und veröffentlichte mit „Du lebst besser, wenn Du lachst“ ein neues Album. Im selben Jahr (2011) begrüßte ihn das Wacken Open Air: Am 4. August trat Roberto Blanco dort als Special Guest zusammen mit der Thrash Metal-Band Sodom auf dem Festival auf. Der Auftritt war Teil einer Kampagne gegen Alzheimer.

Nicht nur musikalisch ist Roberto Blanco im Einsatz. Aufgrund seines Engagements für Obdachlose und Kinder, beispielsweise durch Patenschaften bei World Vision Deutschland oder Unterstützung des Projektes Ärzte ohne Grenzen, ernannte die CSU ihn als Ehrenmitglied und ehrte damit sein künstlerisches Werk.

Im Privatleben kann sich Roberto Blanco mit zwei Töchter schmücken, von welchen seine Tochter Patricia ebenfalls wie Papa Roberto den musikalischen Weg eingeschlagen hat. Bis 2004 war er mit Frau Mireille verheiratet, dann reichte er die Scheidung ein. Im April 2011 ging er seine zweite Ehe mit der 40 Jahre jüngeren Luzandra Straßburg ein – die Trauung fand auf den Seychellen statt.
Roberto Blanco zählt zu den begehrtesten und meistbeschäftigten Musik-Entertainern Deutschlands. Blanco spricht 6 Sprachen, außer in Europa trat er auch in Kanada, Brasilien, Australien, Japan, Hongkong, Singapur und Bangkok auf. Viele Schallplatten-Titel von Roberto sind inzwischen Kult-Hits geworden.

2011 durfte Moderator Benny Schnier den Kult-Sänger bei Gute Laune TV in "B*Treff - Stars, Talk, News" begrüßen (Foto).

Roberto Blanco war und ist am Puls der Zeit. Voller Energie und Tatendrang.
Roberto Blanco ist und bleibt ein Energiebündel. In Harpe Kerkelings Musical "Kein Pardon" spielt Roberto Blanco 2011 Roberto spielt in der Rolle des Fernsehmoderators "Heinz Wäscher. 2012 stellt er seinen WM-Song "Wir sind dabei" vor. Er ist Werbeträger für Winston und Sixt (2014). Pünktlich zur WM begeistert er mit seinem Hit "Samba Festival" und auch beim "Rio 2 - Dschungelcasting" ist Blanco mit von der Partie. Weiterhin bleibt er ein Star zum anfassen und engagiert sich in Namibia für den Bau einer Schule.

Die offizielle Website von Roberto Blanco:

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