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Rex Gildo

Rex Gildo

Hinter dem Namen Ludwig Franz Hirtreiter würde wohl niemand eine solche Legende der Schlagerszene und Schauspielerei vermuten. Denn so heißt Rex Gildo - ein gebürtiger Niederbayer - mit bürgerlichem Namen.

Am 2. Juli 1936 wurde Ludwig als jüngstes Kind einer Kaufmanns-Familie geboren und er wollte sich zunächst eigentlich dieser Familientradition durch den Besuch einer Handelsschule beugen. Jedoch entschied er sich Mitte der 1950er Jahre dann doch für eine Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz in München, da er bereits als Chormitglied bei den Regensburger Domspatzen seine Leidenschaft zur Musik entdeckte.

Nach einigen Auftritten als Statist und in Nebenrollen bei den Münchner Kammerspielen, ergatterte er dank Ada Tschechowa, die ihn als Alexander Gildo unter Vertrag nahm, seine erste Filmrolle in „Immer wenn der Tag beginnt“.

Rex Gildo

Verträge bei Plattenfirmen folgten, dieses Mal – nach einer zweiten Abwandlung – als Rex Gildo, ein Künstlername, der ihm bis zu seinem Tode blieb. In der 1960er Jahren erhielt er mehrfach den Bravo Otto für seine Popularität. Sowohl als Sänger, z.B. als Kandidat beim Eurovision Song Contest oder in Kooperation mit Dieter Bohlen oder Gitte Haenning, als auch als Schauspieler in diversen Produktionen war Rex Gildo fortan sehr erfolgreich.

Er wirkte in über 30 Filmen mit und auch wenn sein größter Hit „Fiesta Mexicana“ (Hossa! 1973) der wohl noch in keinem Fan-Ohr verklungen ist, bleiben sollte, so arbeitet er mit den ganz großen der Branche und kann konstant kleinere Erfolge vorweisen. Sein Suizid im Jahr 1999 nach einem Auftritt vor 3000 Menschen wirft auch heute, nach über einem Jahrzehnt, noch immer Rätsel auf.

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