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Hannah

Hannah

Jung, stark und unabhängig – das sind wohl die drei treffendsten Adjektive, um die Tiroler Sängerin Hannah zu beschreiben. Das macht nicht nur ihre Musik deutlich, sondern auch ihr Aussehen. Blonde, sanfte Haare auf der einen, Undercut und Tattoo des Tiroler Adlers auf der Kopfhaut auf der anderen Seite: Hannah präsentiert ihre bewundernswerten Facetten auf einen Blick. Sie ist nicht nur jung und attraktiv, sondern auch eine Frau, die niemals aufgibt und die weiß, wo sie herkommt.

Heute wohnt die 31-Jährige in Mils, ein kleiner, schöner Ort in der Nähe von Innsbruck. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Musik und nahm Klavier- und Flötenunterricht. Während ihrer Schulzeit engagierte sie sich in mehreren Schülerbands und entschied sich nach ihrem Abitur nach Hannover zu ziehen, um dort eine Ausbildung im Bereich Rock-/Popmusik an der hochangesehen Powervoice Academy zu absolvieren. Die Ausbildung sollte sich bezahlt machen, denn schon bald arbeitete Hannah als Vocalcoach und gab Workshops in ganz Deutschland.

Hannah

Hannah kehrt zurück zu ihren Wurzeln.
Doch die Verbundenheit zu ihrer Heimat zog sie wieder zurück ins schöne „Tiroler Land“. Dort eröffnete sie ihre eigene Gesangsschule, die sie mit viel Leidenschaft und Herz leitete. Aber einen großen Traum hatte sie noch: Selber auf der Bühne zu stehen. Sie überlegte nicht lang und schickte ein Demoband an den bekannten Musikproduzenten Willy Willmann, der ihr musikalisches Talent direkt entdeckte und mit dem sie dann zusammen an dem Titel „Magst mi eh“ arbeitete.

2010 nahm sie mit diesem Song am Vorentscheid des letzten Grand Prix der Volksmusik teil, und ihr Debüt-Album „Es muss außa“ ließ nicht mehr lange auf sich warten. 2011 kam es auf den Markt – und begeisterte ihre Fans.

Hannah

Eine Künstlerin zwischen Licht und Schatten.
Doch Hannah, die schon als Supportact von Andreas Gabalier für Furore sorgte, hat auch nicht so schöne Zeiten in ihrem Leben erlebt. Mit Mitte zwanzig hat sie die größte Krise ihres bisherigen Lebens gemeistert. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion verließ Ihr damaliger Mann sie und ihre zwei gemeinsamen Kinder. Er räumte ihr Konto leer und entzog sich aller Verantwortung. Hannah musste sich eine neue Existenz aufbauen und ihre Kinder durchbringen.
  „Im Grunde genommen habe ich die Tragik des Geschehens nach seinem unvermittelten Weggang erst gar nicht so empfunden, weil ich ja auf der Stelle für die Kinder auf eigenen Beinen stehen musste, ich habe instinktiv einfach weiter funktioniert [...] Ich habe kämpfen und von heute auf morgen eine eigene Existenz aufbauen müssen, hatte plötzlich kein Geld mehr, aber dafür jede Menge Schulden“, erinnert sie sich. Eine große Stütze in dieser schweren Zeit waren ihre Eltern, mit denen sie auch heute noch ein gutes Verhältnis hat und die mit das Wichtigste auf der Welt für sie sind. Das Erlebte verarbeitet sie in ihrem Album „Weiber, es isch Zeit“, das 2013 erschien und in Österreich bereits Gold eingespielt hat. Auch privat stehen Hannah goldene Zeiten bevor. Sie heiratete Produzent und Entdecker Willy Willimann 2014.

Die offizielle Webseite von Hannah:

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