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Matthias Reim

Matthias Reim

Am 26. November 1957 wurde Matthias Reim im nordhessischen Korbach geboren. Er wuchs in der Kreisstadt Homberg auf, wo sein Vater Direktor des Gymnasiums war. Bereits im Alter von 10 Jahren gründete Matthias eine eigene Band. Nach dem Abitur im Jahr 1976 studierte er zwar auf Wunsch des Vaters in Göttingen Germanistik und Anglistik, doch er hielt sich lieber in Musikstudios anstatt in Hörsälen auf. Und so komponierte er für bekannte Interpreten der Schlagerszene wie Roberto Blanco, Jürgen Drews, Bernhard Brink und Tina York, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Auch die ersten eigenen LPs mit den Bands Fallen Dice und Fair Fax brachten leider nicht den ersehnten Durchbruch.

Matthias Reim

Im Jahr 1989 schrieb Matthias Reim zusammen mit Bernd Dietrich einen Song, von dessen Hitqualitäten er überzeugt war: „Verdammt ich lieb’ Dich“.

Doch so sehr er den Titel auch anderen Interpreten anbot, keiner wollte diese etwas ungewöhnlich eingeleitete Liebeserklärung singen. So blieb ihm nichts anderes übrig, als den Song selbst aufzunehmen. Am 2. April 1990 bringt Polydor die Single auf den Markt.

Bernhard Brink vermittelte ein Demo des Liedes an den ZDF-Moderator Wim Thoelke, dem die Aufnahme so gut gefiel, dass sie am 18. April in der Deutschen Schlagerparade vorgestellt wurde. Von diesem Zeitpunkt an avancierte die Single zum Hit, der sich weltweit 2,5 Millionen Mal verkaufte. Von Mai bis September lag der Titel 16 Wochen auf dem ersten Rang der deutschen Hitparade. Auch in Holland, Belgien, Österreich und der Schweiz war das Lied erfolgreich.

Matthias Reim

Am 14. Juni 1990 wurde die LP „Reim“ veröffentlicht, die 1,67 Millionen Exemplare verkaufte. Aus Matthias Reim war praktisch über Nacht ein Superstar geworden, der stapelweise Fanpost erhielt und um den sich Agenten, Manager und Plattenbosse rissen. Doch 1996 gingen die Umsatzzahlen zurück, obwohl der deutsche Rocksänger nach wie vor ein gern gesehener Gast in TV-Sendungen war. Bis zum Jahr 1999 hatte Matthias Reim 9 Alben bei Polydor veröffentlicht. Ab 2000 wechselte der Künstler zu EMI. Das Album „Wolkenreiter“ war das erste Album, das bei der neuen Plattenfirma erschien. Privat war er mit der Schlagersängerin Michelle liiert, die er 1999 auf einer Tournee kennen gelernt hat. Ihre gemeinsame Tochter kam im Mai auf die Welt.

Doch ein Jahr später trennte sich das Paar wieder. Matthias Reim plagten große Geldsorgen. Nach eigenen Angaben beliefen sich seine Verbindlichkeiten auf 13 Millionen Euro. Sein ehemaliger Manager Reimann hatte sich verspekuliert. Doch der Musiker gab nicht auf, machte weiterhin erfolgreich Musik und war nach einem Insolvenzverfahren im April 2010 wieder schuldenfrei.

Matthias Reim

Mut zur Selbstironie bewies Matthias Reim als er 2007 in einem Werbespot für Sixt „Verdammt ich hab´ nix“ sang, während er in einem geliehenen Cabrio über Mallorca fuhr.

Im Oktober 2010 erschien sein Album „Sieben Leben“, für das ihm im Mai 2011 von Michelle bei der Aufzeichnung der TV-Sendung „Die neue Hitparade“ in Halle Gold verliehen wurde.

Pünktlich zur Weihnachtszeit beschert Matthias Reim seinen Fans ein besonderes Album, das neben 13 Weihnachtsliedern eine Adaption des erfolgreichsten Weihnachtshits enthält: „Letzte Weihnacht“ ist die die deutsche Fassung von „Last Christmas“ (Wham). Der Ohrwurm ist genau wie beim Original vorprogrammiert.

Die offizielle Website von Matthias Reim:

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