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Stefan Waggershausen

Stefan Waggershausen © Jim Rakete

Was man in Frankreich „Chanson“ nennt, heißt in Deutschland „Lied“. Und ein „Chansonnier“ auf Deutsch „Liedermacher“. Vergleichbar sind beide dennoch nicht unmittelbar. Kommt es beim deutschen Liedermacher oft auf selbst geschriebene, intelligente Texte an, bei denen die Musik nicht die Hauptrolle spielt, ist beim französischen Chanson darüber hinaus eine einschmeichelnde Melodie wichtig – kommerziell im besten Sinne. Stimme und Äußeres eines Chansonniers gehen zudem in Richtung dessen, was wir Schlager nennen.

Und schon sind wir bei Gute Laune TV, dem deutschen Schlagerfernsehen – und Stefan Waggershausen, der ein deutscher Chansonnier ist. Und davon haben wir nicht viele.

Stefan Waggershausen © Jim Rakete

Der studierte Psychologe und ehemaliger SFB- und RIAS-Moderator hatte seinen ersten Hit 1980 mit „Hallo Engel“. Legendär sind auch seine Duette mit Alice 1984 („Zu nah am Feuer“), Viktor Lazlo 1990 („Das erste Mal tat´s noch weh“) und Ofra Haza 1993 („Jenseits von Liebe“).

Mit der Techno-Bewegung der 90er-Jahre sowie der Entwicklung der Musikbranche allgemein konnte der Musik-Poet nicht viel anfangen, zog sich als Sänger zurück und schrieb nur noch Songs für andere Künstler wie Nena und die EAV. Auch Musiken für Film- und Fernsehen (unter anderem für den „Tatort“ und die Kinderserie „Siebenstein”) sind in dieser Zeit entstanden.

2010 meldet Stefan Waggershausen nach 14 Jahren Bühnen-Abstinenz mit einem Album zurück: „So ist das Spiel“ enthält zwölf zeitlose Titel zum immer-und-überall-Hören. Und in guter, alter Waggershausen-Manier dürfen hochkarätig besetzte Duette nicht fehlen. Diesmal unter anderem mit Nena und Annett Louisan.

Die offizielle Website von Stefan Waggershausen:

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